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 (Artikel von: Wohnung + Gesundheit 3/98 Nr. 86)

Gepulste Strahlung nonstop

Fallbeispiele aus der Praxis: Schnurlose Telefone nach DECT - Standard

Schnurlose nennt man jene funkenden Haustelefone, die im Bereich von etwa 50 bis 200 Metern ohne Kabel auskommen und deren kleine Basisstationen (zumeist gleichzeitig die Ladestationen der Akkus) in den eigenen vier Wnden auf Schreib- oder Nachttischen stehen. Es gibt drei technische Standarts, nach denen die Gerte hergestellt werden:

 Auf den Standard kommt es an

 Schnurlose nach CT-1-Plus-Standard bewhren sich seit Jahren auf dem internationalen Markt, CT-2 kam vor einigen Jahren aus den USA hinzu (CT steht fr Cordless Telephone), und DECT (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) drngt aktuell in die Verkaufsregale. Fast alle bekannten Anbieter wie Bosch, Grundig, Hagenuk, Panasonic, Philips, Quelle, Samsung, Siemens, Sony, Telekom.... produzieren ihre drahtlosen Telefone nach diesen drei Standards.

CT-1-Plus-Schnurlose und deren Basisstationen senden vergleichsweise schwache und nicht gepulste analoge Wellen aus, und das auch nur dann, wenn wirklich telefoniert wird. So sollte es sein.

CT-2-Schnurlose und deren Basisstationen senden ebenfalls relativ schwache, aber gepulste digitale Wellen, und das auch nur dann, wenn telefoniert wird. Gepulste Wellen gelten als biologisch kritischer als ungepulste.

DECT - Schnurlose und deren Basisstationen senden dagegen relativ starke und gepulste digitale Wellen, und (das ist besonders wichtig) die Basisstationen senden mir voller Leistung nonstop, Tag und Nacht, auch wenn gar nicht telefoniert wird. Gepulster Elektrosmog zu Hause und darber hinaus, ohne Unterbrechung.

Diese bei den DECT Telefonen eingesetzte gepulste Technik kennen wir schon von den groen Brdern, den echten Mobiltelefonen, den Handys fr die D- und E-Netze, deren Strahlung zunehmend kritisch bewertet wird.

Deshalb wenn Sie keine gepulste Dauerstrahlung wollen: Vorsicht in der Nhe dieser schnurlosen Telefone nach DECT Standart, egal welcher Hersteller sie baut. Sie strahlen immer, durch Wnde hindurch; zu 200 Meter weit. Wenn ein DECT Telefon in einem Haus installiert ist, dann messe ich dessen Signale im gesamten umgebenden Wohngebiet, auf der Strae, im Garten, gegenber beim Nachbarn.

Ich habe beim Fachhndlern und in den Telefonlden meiner Umgebung nachgefragt. Kaum einer kannte den Unterschied der Standards, wusste ob gepulst oder ungepulst gesendet wird, keiner konnte die besorgte und berechtige Kundenfrage beantworten, ob die Gerte dauernd funken oder nur beim Telefonieren. Fragen Sie hartnckig, lesen Sie in den Anleitungen und technischen Daten der Telefone nach, da steht es, zumindest meistens.

Benutzen Sie vorsorglich normale Kabeltelefone. Schnurlose Telefone nur aus Zweitapparat anschaffen und nur ausnahmsweise einsetzen, z.B. beim Arbeiten im Garten oder im Keller. Immer nur kurz drahtlos Telefonieren.

Wenn es ein Schnurloses sein soll, denken Sie daran: Analog sendende Telefone (ohne Plus) sind, nach allem was man bisher wei (und das ist schon lange nicht genug!), biologisch unproblematischer als digital (mit Plus) sendende. Analoge sendende CT-1-Plus-Gerte sind seit Jahren auf dem Markt, und es gibt sie weiterhin in den Fachgeschften, auch wenn die DECT Dauerstrahler mehr und mehr marktfhrend werden.

Strung der Technik

Ein Kunde sprach Siemens an und wollte sein digitales Schnurloses wieder loswerden. Der Hersteller dieses DECT Telefons Gigaset reagiert im August 1996: Der Gebrauch solcher schnurlosen Telefone gilt als gesundheitlich unbedenklich. Gem der Strahlenschutzkommission ist ein Sicherheitsabstand des Kopfes zur Antenne nicht erforderlich. Ihr Gigaset funktioniert einwandfrei. Das Gert ist nicht fehlerhaft. Wir wnschen Ihnen immer eine gute Verbindung mit Ihrem Siemens Gigaset.

Geht es statt um biologische um technische Strungen, dann empfiehlt Siemens auf Anfrage der Zeitschrift Test (siehe auch im folgenden Absatz), ein DECT Telefon gegen ein analoges beim Hndler umzutauschen, denn die Telefonen knnen die Technik der Umgebung stren, darauf sei in den Gebrauchsanleitungen ausdrcklich hingewiesen.

Die Stiftung Warentest schreibt in Test (Heft 7/1997): DECT Telefone vertragen sich nicht mit elektronischen Gerten, z.B. mit Satellitenempfngern, trotz CE - Zeichen und Erfllung der EU Richtlinien. Es gibt bei eingeschalteten DECT Telefonen hssliche Streifen im Fernsehbild. Die Basisstation stand dabei nicht einmal im selben Raum. Die Entfernung betrug ber zehn Meter, zwischen Satellitenreceiver und Basisstation war eine Decke und eine Wand. Auch fr Hrgerte, andere Telefone und Stereoanlagen ist die gepulste Mikrowellenfrequenz der schnurlosen DECT Telefone starker Tobak. Gestrte Gerte fiepen, brummen oder versagen ganz. Mit den analogen Schnurlosen gibt es dagegen berhaupt keine Probleme.

Test fragt: Sind DECT Telefone elektronische Umweltverschmutzer? Nach systematischer Kontrolle steht fest: Alle geprften DECT Telefone machen Strungen. Test - Tipp: Vereinbaren Sie beim Kauf ein Umtauschrecht, probieren Sie das Telefon aus. Schreiben Sie bei Problemen an de Hersteller und bitten Sie um Kulanz. Je mehr reklamieren, desto grer der Druck auf die Anbieter. Zur Qualitt schreibt Test: Digitale Telefone schneiden in Gebuden schlechter ab als die analogen.

Satellitenreceiver, Fernsehapparate, Hrgerte und andere elektronische Gerte lassen sich also durch gepulste DECT Signale stren, und das noch bei zehn Meter Abstand und durch Wnde hindurch. Fr Hirne und Nerven sehen amtliche Stahlen-Schtzer keine Notwendigkeit fr einen Sicherheitsabstand, nach deren Ansicht knnten Sie sich den DECT Dauerbrenner direkt unters Kopfkissen legen. Mit technischen Strungen ist ab einer Feldstrke von 100V/m zu rechnen, der Personenschutz nach EU Norm liegt bei 100 V/m. Dem Mensch nutet man Millionen mal mehr zu als einem technischen Gert.

Strung des Menschen

Wir von der Baubiologie Maes und die rzte, mit denen wir zusammenarbeiten, erleben in den letzten Jahren zunehmend, dass Menschen auf die gepulste Strahlung reagieren. Die Klagen werden lauter, dass krperliche und seelische Symptome wie z.B. Kopfschmerzen, Schwindel, stndige Mdigkeit, Ohrenrauschen, Hormon-, Nerven-, Herz-, und Schlafprobleme, Konzentrationsstrungen, Gereiztheit, Allergien, ngste, Sehstrungen oder allgemeines Unwohlsein auftraten, gleich nachdem man in der Nhe neue Mobilfunksender installierte oder DECT Haustelefone Einzug hielten.

Die gesundheitlichen Erfolge nach Abschirmung von Mobilfunkbestrahlten Rumen, nach Verlegung von Bettpltzen oder Entfernung der Verursacher sind deutlich. Hier eine kleine Auswahl von inzwischen vielen vorliegenden Fallbeispielen:

Sabine Willens aus Kresfeld lie ihr neues Haus vor dem Umzug baubiologisch untersuchen und richtete sich entsprechend ein. Sie fhlte sich hier wohl und schlief gut, so auch ihr Mann und ihr kleiner Sohn. Nach drei Jahren ging es mit der Schlafqualitt zunehmend bergab, jede Nacht Beschwerden, jeden Morgen wie verkatert, Kopfschmerzen, schlechte Laune. Ehemann Christoph und Sohn Daniel hatten keine Probleme. Die 35jhrige konsultierte fnf rzte, nahm Medikamente, versuchte es mit Bettverstellungen, schlief auch in anderen Rumen, experimentierte auf verschiedensten Ebenen, sechs Monate lang, keine Besserung. Dann einen erneute baubiologische Untersuchung. Sie zeigte starke DECT Signale. Die Signale kamen vom Nachbarn, das Telefon stand im Sichtkontakt auf seiner Wohnzimmerfensterbank, ach Meter von Frau Willems Bett entfernt. Der Nachbar lie sich ber die DECT Technik aufklren und tauschte dies digitale gegen ein analoges Haustelefon nach dem altem CT-1-Standard aus. Jetzt ist ein Jahr vergangen. Sabine Willems hat seit der Beseitigung des Telefons keinerlei Beschwerden mehr.

Helga Gollers aus Schwalmtal ist MS-krank, behindert und pflegebedrftig. Pltzlich ging es ihr rapide schlechter, sie hat in einem Jahr 30 Kilo abgenommen, konnte kein Essen mehr bei sich halten, nicht einmal mehr Sprudel, ihr war stndig bel, die Kopfschmerzen wurden immer unertrglicher. Sie fhrte das auf ihre schwere Krankheit zurck und befrchtete schon das Allerschlimmste, wunderte sich aber, dass es ihrem Mann ebenfalls zunehmend schlechter ging und er in dem gleichen Zeitraum von einem Jahr pltzlich jede Nacht Kopfschmerztabletten brauchte. Die 50jhrige: Wir waren fertig und verzweifelt, wussten nicht weiter. Da ist mein Arzt auf die Idee gekommen, unser neues DECT Telefon aus der Steckdose zu ziehen. Wir hatten das ein Jahr zuvor gekauft, die einzige Vernderung im Schlafraum, es stand auf dem Nachttisch zwischen den Betten, ziemlich nah am Kopf. Das wars! Danach ging es uns tglich besser, es war wie ein Wunder. Nach zwei Wochen brauchte mein Mann keine Tabletten mehr, meinen schreckliche belkeit war weg. Wir fhlten uns wie neugeboren! Helga Gollers hat in den letzen Monaten wieder 10 Kilo zugenommen.

Der 8jhrige Marcel aus Dsseldorf kratzte sich ein halbes Jahr lang immer wieder die Haut blutig, besonders nachts im Schlaf. Vor diesem halben Jahr kam das DECT Telefon in das Nebenzimmer. Die Eltern wollten es nicht glaube; Nachdem sie die Basisstation aus dem Stecker zogen, hrte das Hautjucken des Jungen schlagartig auf.

Seit 1995 kamen die ersten DECT Telefone auf den Markt. Mir liegen inzwischen etliche provozierende Fallbeispiele vor, diese hneln den oben genannten geschilderten sehr. Erwachsene und Kinder reagierten gleichermaen, lngst nicht immer, aber verdchtig oft.

In den meisten Fllen zeigten sich die Nachbarn einsichtig und versprachen, auch im eigenen Interesse, die Dauersender umzutauchen bzw. ein anderes zu kaufen. Oder sie zogen die Telefone wenigstens nachts aus der Steckdose (wobei nach gewisser Zeit die Leistung des Akkus nachgibt). In einigen Fllen haben die Betroffenen ihren Nachbarn das Telefon bezahlt, oder es wurden die Kosten geteilt. In vier Fllen wollten die Kunden, nachdem sie die Messungen erlebten und das Getrse aus den Lautsprechern der Messgerte hrten, dass ich das Telefon geleich mitnehme.

Wolfgang Maes, Neuss

Baubiologe IBN / Journalist DJV


Im Gesprch: Schnurlose Telefone
Gepulste Strahlung nonstop - Erste Fallbeispiele aus der Praxis

'Schnurlose' nennt man jene funkenden Haustelefone, die im Bereich von etwa 50 bis 200 Metern ohne Kabel auskommen und deren kleine Basisstationen (zumeist gleichzeitig die Ladestationen der Akkus) in den eigenen vier Wnden auf Schreib- oder Nachttischen stehen. Nimmt man den drahtlosen Hrer zur Hand und whlt, dann sorgt ein elektromagnetisches Feld fr die Verbindung vom Handapparat zum Basisteil. Beendet man das Gesprch und hngt ein, dann ist Stille, auch Funkstille. So sollte es sein,so war es bisher bei den Schnurlosen aller Hersteller.

Eine neue Technik macht's mglich: Die frs Telefonat bentigte elektromagnetische Strahlung hrt nach dem Einhngen eben nicht auf. Die Basisstation sendet ohne Unterla weiter, nonstop, 50 bis 200 Meter weit. DECT heit das Zauberwort. DECT ist ein Standard, nach dem seit 1994 schnurlose Telefone gebaut werden.

Neu dank DECT ist auch der Abschied von der analogen Technik, mit der bisher gesendet wurde. Statt dessen kommt nun die digitale Technik, und diese ist zudem gepulst, das heit, die elektromagnetische Strahlung wird rhythmisch "zerhackt", getaktet. Diese Art zu Senden kennt man schon vom Radar und Mobilfunk, den D- und E-Netzen. Bei der ungepulsten analogen Technik konnten in all den Jahren keine biologischen Risiken festgestellt werden. Bei der gepulsten digitalen Technik gibt es dagegen stndig neue Warnungen seitens der Wissenschaftler, sie fanden zahlreiche biologische Effekte im Einflu dieser Strahlung. Trotzdem werden gepulst funkende Telefone weiter millionenfach verkauft.

Dank DECT-Technik mu jetzt auch mit hheren Strahlungsstrken gerechnet werden, denn statt 10 Milliwatt wie bisher werden nun 250 Milliwatt in die Umgebung (und auf den Menschen) geschickt, 25mal mehr.

So findet man heute drei verschiedene technische Standards, nach denen die Hersteller produzieren:

Schnurlose Telefone nach CT1-Standard gibt es seit zwei Jahrzehnten auf dem internationalen Markt. Die Technik wurde berarbeitet und heit ab 1998 CT1-Plus. CT2 kam vor einigen Jahren aus den USA (CT steht fr Cordless Telephone), und DECT (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) drngt aktuell in die Verkaufsregale. Alle Anbieter wie Bosch, Grundig, Hagenuk, Panasonic, Philips, Quelle, Samsung, Siemens, Sony, Telekom... produzieren ihre drahtlosen Telefone nach diesen drei Standards.

CT1-Plus-Schnurlose senden relativ schwache und nicht gepulste analoge Wellen aus, und das nur, wenn telefoniert wird.

CT2-Schnurlose senden ebenfalls relativ schwache, aber gepulste digitale Wellen aus, und das auch nur dann, wenn telefoniert wird.

DECT-Schnurlose senden dagegen relativ starke und gepulste digitale Wellen, und (das ist besonders wichtig) die Basisstationen senden mit voller Leistung nonstop, Tag und Nacht, auch wenn gar nicht telefoniert wird. Gepulster Elektrosmog zu Hause und darber hinaus, ohne Pause.

GAP (Generic Access Profile) erweiterte 1997 diesen DECT-Standard. GAP gewhrleistet, da die DECT-Telefonsysteme verschiedener Hersteller miteinander optimal kommunizieren. Wenn Sie hier oder in den technischen Unterlagen der Schnurlosen GAP lesen, dann wissen Sie, GAP und DECT meinen das gleiche.

Deshalb, wenn Sie keine gepulste Strahlung und keine Dauerstrahlung ber das gefhrte Telefonat hinaus wollen: Vorsicht in der Nhe dieser Telefone nach DECT- bzw. GAP-Standard, egal welcher Hersteller sie baut. Ich habe bei Fachhndlern und in den Telefonlden meiner Umgebung nachgefragt. Kaum einer kannte den Unterschied der Standards, wute ob gepulst oder ungepulst gesendet wird, kaum einer konnte die besorgte und berechtigte Kundenfrage beantworten, ob die Gerte dauernd funken oder nur beim Telefonieren. Fragen Sie hartnckig, lesen Sie in den Anleitungen und technischen Daten der Telefone nach, da steht's, zumindest meistens.

Schnurlose im ko - Test

Der ko-Test verffentlichte im Mrz 1996 den Testbericht ber 'Schnurlose Telefone'. Hier einige Auszge aus dem Artikel von ko-Test-Redakteurin Eva Roth:

In die Kritik geraten sind Handys und Mobilfunksendeanlagen. Die D- und E-Netze strahlen elektromagnetische Wellen ab, die man bisher nur vom Radar kannte und die als besonders schdlich gelten: gepulste Wellen. Es hufen sich die Berichte von Menschen, sogar von Kindern, die z.B. ber Schlafstrungen klagen, seit ein Mobilfunksender in der Nachbarschaft den Betrieb aufgenommen hat. Wissenschaftler warnen vor den Risiken gepulster Strahlung.

Trotz aller Bedenken forciert die Industrie gepulst sendende Telefone. Dabei geht es nicht nur ums Handy oder Autotelefon. Ein weiteres funkendes Telefon wird zum Massenartikel: das Schnurlose fr zu Hause. Heute stehen bereits vier Millionen Telefone ohne Kabel in deutschen Wohnungen.

Irgendwo in der Wohnung ist die Basisstation, eine unauffllige Mini-Sendeanlage, die auch Ladeteil fr die Akkus ist. Das Gesprch wird per Funk vom Handgert zu dieser Basisstation gesendet. Hier werden die Informationen verarbeitet und in das ffentliche Telefonnetz eingespeist.

Wir wollten wissen, ob die kleinen schnurlosen Telefone fr zu Hause hnliche Risiken bergen wie die groen Brder fr unterwegs, die echten Mobilfunkhandys. Wolfgang Maes, freier Sachverstndiger fr Baubiologie und Umweltanalytik, und sein Kollege Helmut Merkel, DiplomIngenieur fr Elektrotechnik, haben fr uns sieben Schnurlose auf elektromagnetische Felder untersucht. Das Ergebnis: Vier der sieben Apparate sind nicht empfehlenswert. Sie funktionieren nach DECT-Standard, senden strker als die anderen und zudem gepulst. Deren Basisstationen strahlen -noch ein Negativpunkt- immer, egal ob man nun telefoniert oder nicht.

Fr Maes sind diese Nonstop-Sender eine "zustzliche kritische und unntige Elektrosmogbelastung", die kaum ein Konsument einzuschtzen vermag, weil kaum einer wei, da es hier um einen Dauerfeldverursacher geht. Mit der Basisstation dieser Schnurlosen hole man sich den D- oder E-Netz-Sendemast quasi direkt ins heimische Wohn-, Arbeits- oder sogar Schlafzimmer.

Zwar sei die Feldstrke der kleinen Schnurlos-Basisstation deutlich schwcher als ein groer MobilfunkSendemast, doch mache die geringere Entfernung zum Krper den Feldstrkeunterschied wieder wett. Die Basis- und Ladestationen der Schnurlosen findet man im Alltag krpernah auf Nachttischen, Schreibtischen, in Wohnraumregalen oder auf der Fensterbank. Je nach Nhe zum Krper knnen die ganz Kleinen auf dem Nachtschrnkchen sogar feldstrker sein als die ganz Groen auf den Trmen und Dchern der Stdte, Drfer und an den Autobahnrndern.

Nach den Messungen von Maes und Merkel senden die Handtelefonapparate eine hnlich starke Strahlung wie die dazugehrige Basisstation. Allerdings senden die Handgerte nur, wenn telefoniert wird, und sind deshalb nicht so problematisch wie ihre permanent funkenden Basisteile. Drei der getesteten Gerte senden nicht nonstop, sondern nur beim Telefonieren, und bertragen zudem ungepulst, knnen also durchaus empfohlen werden.

Aus technischer und gesundheitlicher Sicht ist wichtig zu verstehen, wie die Sprachbertragung bei den Schnurlosen funktioniert. Grob unterschieden wird zwischen analoger (ungepulster) und digitaler (gepulster) Technik.

Bei analoger bertragung sendet die Antenne des Handgertes hochfrequente elektromagnetische Wellen zur Basisstation. Auf diese Wellen wird die Sprachinformation aufmoduliert und drahtlos durch die Luft transportiert.

Der digitale Funk 'verpackt' die Sprache in winzige Teile, und diese Einzelinformationen werden ber die elektromagnetische Welle zum Empfnger geschickt. Bei dieser Technik wird die hochfrequente Welle zudem niederfrequent zerhackt, periodisch getaktet: bei den Schnurlosen 100 mal (DECT) oder 500 mal (CT2) in der Sekunde, beim D- und E-Netz 217 mal. Der technische Vorteil: Man kann so mehr Information transportieren. Der Groteil der Branche setzt bei den schnurlosen Telefonen immer mehr auf die gepulste Technik nach DECT-Standard. Fr die Industrie ist diese Technik eine feine Sache, fr die Gesundheit jedoch problematisch. "Die gepulste Strahlung", so Prof. Gnter Ks von der Bundeswehruniversitt Neubiberg, "ist sehr aggressiv."

Bei unseren Tests wurden die Strahlungsstrken der Basisstationen in Nanowatt pro Quadratzentimeter (nW/cm;) gemessen. Die stndig funkenden DECT-Telefone von Hagenuk, Siemens und Telekom schafften in 50 cm Entfernung bis 16.000 nW/cm;, in 30 cm Abstand sogar bis 44.400 nW/cm;. Dr. Lebrecht von Klitzing, Medizin-Physiker der Universitt Lbeck, fand bei Laborversuchen Hirnstromvernderungen bereits bei 100 nW/cm;. Dr. von Klitzing und Prof. Ks halten die von uns ermittelten Werte fr kritisch. Empfindliche Menschen knnten bei diesen Belastungen schon mit Symptomen wie z.B. Unwohlsein, Schmerzen, Schwindel und Schlafstrungen rechnen.

Inzwischen weisen, so die beiden Wissenschaftler, mehrere Studien darauf hin, da neben der Feldstrke der immer gleichbleibende -also periodische- Puls und die Dauer der Strahlenbelastung, besonders in der Schlafphase, entscheidend sind, ob biologische Effekte auftreten oder nicht. Beide Risikofaktoren, Puls und Dauer, gelten fr vier Gerte des Tests und bertragen fr alle, die nach DECT-Standard gebaut werden.

Alle Telefone wurden dem Alltag entsprechend gemessen: in einem 30 m; groen Altbauwohnzimmer mit Rauhfaserwnden, sparsamer Mblierung und wenig reflektierenden Flchen. Maes hat die unscheinbare Basisstation des Siemens Gigaset hinter eine 42 cm dicke massive Ziegelsteinwand in ein Nebenzimmer gestellt und gemessen, wieviel gepulste Strahlung durch die Wand geht. Es waren 1.000 nW/cm, eine Belastung, die zehnmal hher ist als jene, bei der man im EEG nachweisen konnte, da sie unsere Hirnstrme durcheinanderbringt. Die im Kellergescho aufgestellte Hagenuk-Basisstation verursachte im Schlafzimmer des Erdgeschosses darber immer noch Strahlungsstrken der EEG-aufflligen Hhe von 100 nW/cm;, eine im Nachbarhaus am Fenster positionierte ebenfalls.

Alle DECT-Schnurlosen im Test schafften innerhalb eines Raumes noch im Umkreis von 3 bis 5 Metern diese kritische 100 nW/cm-Marke, die zu besorgniserregenden biologischen Effekten fhrt.

Die DECT-Ingenieure erklren, warum denn die Basisstationen der gepulsten Schnurlosen Dauersender sein mssen: Man kann an eine Basisstation zahlreiche Handgerte anschlieen, die wiederum untereinander kommunizieren knnen. Deshalb msse die Basisstation stndig mit den Handgerten in Kontakt bleiben.

Es geht auch anders. So funkt das digitale Sony-Gert DCT 200 nur beim Telefonieren, also nicht nonstop. Erst wenn man den Hrer hochhebt und sprechen will, wird eine Verbindung hergestellt. Auerdem hat die Basisstation des Sony ein eingebautes normales Telefon, was nach altem Brauch ber Kabel luft. Man hat hier also die Wahl: Funk oder Kabel. Das Sony funktioniert nach dem weltweit verbreiteten digitalen CT2-Standard. An andere analoge Telefone kann man auch bis zu vier Hrer anschlieen und erspart sich den Dauersender.

Siemens ist berzeugt, da sich die neue DECT-Technik durchsetzt: "In ein paar Jahren werden 90 % aller Schnurlosen DECT's sein." Das Bundesamt fr Strahlenschutz hlt, im Widerspruch zu vielen internationalen Wissenschaftlern, die gepulsten Telefone fr unriskant und gibt somit grnes Licht fr die Industrie.

Demnchst sollen ganze Stadtteile berst sein mit hunderten dieser DECT-Sender oder hnlicher Systeme. Wenn 1998 das Telefon-Monopol fllt, dann werden weitere private Firmen Telefonverbindungen anbieten. Sie wollen eigene flchendeckende Telefonnetze aufbauen. Straen aufreien und neue Kabel verlegen ist viel zu teuer. Bleibt der Funk.

Sonderdruck aus WOHNUNG+GESUNDHEIT, Heft 79, 1996 und Heft 86, 1998


Krank durch Handys

Der Mann mit dem Ding am Ohr und dem markigen Blick, mitten auf der Kreuzung, Geschftsdaten austauschend, eine Hand am Lenkrad - er steuert schnurlos in Richtung Karriereknick. Selbst die Sechszehnjhrige mit dem knallbunten Handy von Oma, die durch die Fugngerzone drngelt und dabei Privates unter die Leute bringt - sie verbaut sich gerade ihre berufliche Zukunft. Im Tierversuch deutet sich nun endlich an, was jeder vernnftige Mensch aus eigener Anschauung lngst wei: "Handys machen dumm."

Bisher sind weltweit von Wissenschaftlern neben der Wrmeentwicklung zahlreiche biologische Effekte im Einflu der gepulsten Handystrahlen gefunden worden. Beintrchtigungen und gesundheitliche Schden lassen sich viele beobachten und nachweisen. Es beginnt mit

  • einer Zunahme von Nervositt
  • Schlaflosigkeit
  • Mdigkeit
  • Gedchtnisstrungen
  • Konzentrationsmangel
  • Kopfschmerzen
  • Ohrensausen
  • und Atemnot

Ja, es ist sogar

  • von Vernderungen der Gehirnstrme
  • von Schwchung des Immunsystems
  • von Informations- und Kommunikationsstrungen an den Zellen
  • von Nervenreizung
  • vom "Grauen Star"
  • von Strung des Mineralstoffwechsels und Hormonsystems
  • von Herzrhythmusstrungen
  • und Erhhung des Blutdruckes
  • bis hin zu Krebs
  • und Schdigung des Erbmaterials

die Rede.

Wie Forscher der Universitt Lund jetzt festgestellt haben, wird durch Mobilfunk-Frequenzen die Blut-Hirn-Schranke geffnet. Somit knnen schdigende Stoffe im Blut diese Sicherheitsbarriere berwinden, ins Gehirn eindringen und Gehirnzellen schdigen bzw. zerstren. Krankheiten wie

  • multiple Sklerose
  • vorzeitiges Altern
  • Alzheimer
  • und Parkinson

werden mit einer Strung der Hirnschranke in Verbindung gebracht.

Ist uns dies eine stndige Erreichbarkeit wert???

Eine englische Studie hat ergeben, dass das kindliche Gewebe noch sensibler auf Handystrahlen reagiert, weil das Gehirn noch nicht ausgereift ist, und weil es aufgrund des geringeren Kalkgehaltes des Schdels auch mehr Strahlen durchlsst. Und aufgrund dieser englischen Studie wird heute in den Schulen vor dem Gebrauch von Mobilfunk bei Kindern gewarnt, und es ist verboten, in der Nhe von Schulen und Kindergrten Mobilfunksender aufzustellen. Die britische Regierung folgte damit der im Mai 2000 verffentliche Empfehlung einer britischen Expertengruppe. Demnach sollten Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre Handytelefone so selten wie mglich und so kurz wie mglich fhren.

Die grte Handystudie, die je gemacht wurde (Schweden, Mai 1999 mit 11.000 Befragten), kommt ebenfalls zum Schlu, da Mobiltelefone die Gesundheit schdigen. Darunter waren nicht nur 'Vielschwtzer', sondern auch Personen, die tglich nur etwa zwei Minuten telefonierten. Gerade mnnliche Handynutzer mssen sich bewut sein, da neben ihrem Hirn auch ihre Fruchtbarkeit Schaden erleiden kann. Bereits jetzt klagen viele Handybesitzer ber Erektionsstrungen.

Da eine solche Risikotechnologie gerade von Kindern ferngehalten werden sollte, versteht sich von selbst.

Enorme Auswirkungen auf die Gehirnstrme sensibler Kinder wurden auch bei Nutzung mit gepulsten Schnurlos-Telefonen (DECT-Standard) nachgewiesen. Selbst acht Minuten nach dem Telefonat war das Bioregulationssystem noch gestrt. Die roten Blutkrperchen reiften nicht ganz aus. "Wenn Ihre Kinder schlecht schlafen, Augenrnder haben und an Konzentrationsstrungen leiden", so das Fazit des Lbecker Medizinphysikers Lebrecht von Klitzing, "dann ziehen Sie den Netzstecker Ihres Schnurlos-Telefons." Als Ersatz bieten sich solche nach dem Standard "CT 1 plus" an, die nicht pulsfrmig getaktet sind.

von: http://www.asamnet.de/~bayerge/mobilfunk/heimatbo.htm


Krebs durch Handys

Australischer WHO-Wissenschaftler wies erstmals nach, dass die Strahlung von Mobiltelefonen die Tumorrate bei Musen verdoppelt.

Bisher gab es keine eindeutigen Erkenntnisse ber Krankheiten, die durch mobiles Telefonieren ausgelst werden. Nun machte der australische Mediziner und Strahlenforscher Dr. Michael Repacholi eine beunruhigende Entdeckung. Repacholi -im Focus-TV am 25.5.97: ,,Muse wurden mit elektromagnetischen Wellen bestrahlt. Es ging um die gleiche gepulste Strahlung, wie sie von Mobiltelefonen ausgeht."

In einer Gruppe der Versuchstiere war die Anlage zu Krebs gentechnisch verstrkt worden. So wollten die Wissenschaftler des Kniglichen Krankenhauses Adelaide beweisen, dass selbst bei diesen vorbelasteten Tieren unter dem Einfluss von Handystrahlen keine Erhhung der Krebsrate festzustellen ist. Das Gegenteil war jedoch der Fall. Repacholi: ,,Wir stellten fest, dass sich die Lymphknotenkrebsrate mehr als verdoppelte, nachdem wir die Tiere neun Monate mit den elektromagnetischen Wellen tglich zweimal eine halbe Stunde bestrahlten. Das ist das wichtigste Ergebnis dieser Studie."

Der Wissenschaftler, Beauftragter der Weltgesundheitsorganisation fr elektromagnetische Felder, und sein Forscherteam waren berrascht. Der Auftraggeber, die australische Telekom (Telstra), hatte sich ein unbedenkliches Ergebnis erhofft. ,,Es ist offensichtlich, dass die Telefongesellschaft nicht erfreut war ber die Ergebnisse, weil sie zeigten, dass es Gesundheitsrisiken gibt."

Repacholi in der taz am 7. Mai 1997: ,,Wir haben im Doppelblindversuch 100 Muse bestrahlt. Sie entwickelten im Vergleich zu der unbestrahlten Kontrollgruppe 2,4 mal so hufig Krebs. Um jede Fehlerquelle auszuschliessen, haben wir auf den Faktor 2 herunterkorrigiert." Die taz: ,,Es wird der Mobilfunk-Lobby schwerfallen, dieses Ergebnis kleinzureden."

Die Welt am Sonntag kommentiert am 18. Mai 1997. ,,Die Tierexperimente nhren den Verdacht, dass die von Handys ausgehenden Wellen die Entstehung von Krebs auch beim Menschen frdern. Diskutiert wird, ob die Strahlen die Zellteilung anregen. Die Studie hat international fr grosses Aufsehen gesorgt." Repacholi: ,,Wenn die Ergebnisse in neuen Untersuchungen besttigt werden, dann sind. wir von diesem Problem ernsthaft betroffen."

Die Sddeutsche Zeitung befragte in der Ausagbe vom 22. Mai 1997 den Pharmakologen und Toxikologen Prof. Dr. Wolfgang Lscher von der Tierrztlichen Hochschule Hannover. Lscher hatte im Tierversuch festgestellt, dass elektromagnetische Felder das Brustkrebswachstum beschleunigen. Lscher: ,,Repacholis Studie ist technisch sauber und perfekt. Sie passt zu unseren Beobachtungen. Repacholi hielt Handys immer fr biologisch unbedenklich. Insofern halte ich seine Studie fr besonders wichtig. Ubrigens sind die Ergebnisse ein Hinweis darauf, dass nicht nur der Handybenutzer selbst, sondern auch seine Umgebung gefhrdet ist."

Das Bundesamt fr Strahlenschutz erklrte eilig, die Beobachtungen des australischen Wissenschaftlers htten keine Bedeutung fr die in Deutschland geltenden Grenzwerte. Lscher: ,,So eine Aussage ist unwissenschaftlich, denn die Risikobewertung von neuen Produkten beruht immer auf Tierexperimenten. Keine Firma der Welt entwickelt ein Arzneimittel, das bei Versuchstieren Krebs auslst, und sagt dann, wie die Handyhersteller, das werde beim Menschen schon nicht auftreten."

Stimmt es, dass die Studienergebnisse gar nicht verffentlicht werden sollten? Lscher: ,,Die Arbeit von Repacholi ist von den Geldgebern zwei Jahre zuruckgehalten worden."

Bisher sind weltweit von verschiedenen Wissenschaftlern neben der Wrmeentwicklung (auf die sich die viel zu hohen deutschen Grenzwerte beziehen) zahlreiche biologische Effekte im Einfluss der gepulsten Handystrahlung gefunden worden, z.B. Hirnstromvernderungen, Kommunikationsstrungen an Zellen, Nervenreizungen, Strungen des Mineralstoffwechsels und des Hormonsystems, Erbgutschdigung, Ohrenrauschen, Schlafprobleme...

Im rztlichen Praxisalltag verdichten sich ebenfalls die Hinweise auf Risiken. Der Dsseldorfer Mediziner Dr. Hans-Joachim Petersohn: "Wir beobachten in den letzten Jahren zunehmend, dass Patienten durch die Handybenutzung klinische Symptome zeigen." Petersohn im FocusTV: ,,Rote Blutkrperchen zeigen sich im Mikroskop normalerweise losgelst voneinander, beweglich, rund. Nach einigen Minuten Handytelefonieren ziehen sie sich regelrecht an, verkleben miteinander, zeigen die sog. Geldrollenbildung. Dadurch sind die Blutkrperchen in ihrer Funktion eingeschrnkt, der Sauerstofftransport ist vermindert. Wenn solch eine Blutkrperchenzusammenballung in kleine Gefssverstelungen kommt, dann kann das Probleme geben bis hin zur Verstopfung, sprich Infarkt, Thrombose oder hnliches."

Warum werden Forschungen zur Feststellung von Risiken nicht vor der Einfhrung neuer Technologien durchgefhrt? Warum erst, nachdem einige Millionen Menschen ihre D- oder E-Netz-Handys ans Ohr (und somit ans Hirn) halten? Warum erst, nachdem zehntausende dauerstrahlende Mobilfunksender auf Trme, Dcher und Silos mitten in Wohngebiete installiert und die in der Nhe lebenden Menschen zu unfreiwilligen ,Passivtelefonierern gemacht wurden? Warum erst, nachdem Millionen schnurlose DECT-Telefone, ebenfalls gepulste Dauersender, verkauft und auf den Schreib- oder Nachttischen der ahnungslosen Verbraucher gelandet sind?

Wolfgang Maes; Schorlemerstr. 87; 41464 NEUSS

TELEFON 02131 - 43741; FELEFAX 44127


Forscher nehmen Handys nicht mehr in die Hand

Neue Studie: Mobile Telefone knnen Gehirnzellen schdigen

LONDON - Vorsicht Handy! Eine Gruppe internationaler Wissenschaftler warnt dringend vor der Benutzung mobiler Telefone. In einer Sendung des britischen Fernsehens verffentlichte das Expertenteam aus den USA, Australien und Schweden am Montag die Ergebnisse umfangreicher Studien, die erhebliche Besorgnis auslsten. Danach mssen Handy-Benutzer mit Krebs, Asthma und der Alzheimer-Krankheit rechnen, weil die elektromagnetischen Wellen der mobilen Telefone Gehirnzellen schdigen knnen.

Die Bedrohung ist angeblich so erheblich, da die an den Feldversuchen beteiligten Wissenschaftler selbst die handlichen Gerte berhaupt nicht mehr in die Hand nehmen oder mglichst selten nutzen. So berichtete ein schwedischer Experte, da er sptestens nach einer Minute das Ohr wechselt, um eine lngere Bestrahlung einer Kopfhlfte zu vermeiden.

Ein britischer Handelsvertreter hat bereits einen Proze angestrengt, in dem eine schwere Erkrankung durch den Einsatz mobiler Telefone nachgewiesen werden soll. Der Mann aus Perthshire besa fnf Handys und ist berzeugt, da die Strahlungen wichtige Nervenzellen hinter dem rechten Ohr schwer beschdigt haben. Er mute sich einer komplizierten Operation unterziehen.

Der britische Volkswagen-Importeur reagierte umgehend auf die besorgniserregenden Funde. Zu jedem neuen Wagen gehrt jetzt eine Warnung, wegen der mglichen Gefhrdung durch elektromagnetische Felder keine mobilen Telefone innerhalb des Fahrzeugs zu benutzen. Die Wissenschaftler waren durch Tierversuche auf die Gefahren der Handys gestoen. Handys sind kleine Funkstationen, die Mikrowellen zu einem kilometerweit entfernten "Transmitter" senden, der die Botschaften weiterleitet.

Eine vergleichbare Strahlung lste bei Ratten schwere Gehirnschden aus. Die Aufsichtsbehrde der britischen Regierung erklrte, da es noch keinerlei Beweis fr etwaige Schden gbe. Gleichzeitig wurden aber Mittel fr ein Forschungsprogramm bereitgestellt. Die groen Telefongesellschaften in Grobritannien, wo Handys bereits seit Jahren zur normalen Ausstattung der Haushalte zhlen, wiesen die Vorwrfe zurck

Weltgrte Studie belegt: Handys schdigen Gesundheit!

Springer-Auslandsdienst/ London, 16. Mai 1999

Wer hufig Kopfschmerzen hat, sich abgespannt fhlt, hat wahrscheinlich zuviel mit dem Handy telefoniert. Denn die grte Studie der Welt ergab: Jeder zweite Benutzer klagt ber Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem, Mdigkeit oder Kopfweh. Von 11.000 Befragten, selbst diejenigen, die Handys nur zwei Minuten pro Tag benutzen[!!!], beschwerten sich viele sogar ber Gedchtnisschwund, brennende Haut und Hitze hinter den Ohren.

Die Versuche, gefhrt vom Nationalen Institut fr Arbeitsleben' (National Institute for Working Life) in Schweden, kamen Wissenschaftlern sehr entgegen, die schon lange vor Risiken warnen. Alasdair Philips von Powerwatoh', einem englischen Verbraucherschutz, sagt: "Das ist ein bedeutender Schritt nach vorn. Es gibt keinen Zweifel, da diese Effekte Anla zu groer Sorge sind. Selbst wenn nur eine von zehn Personen (und die Zahlen sind hher) unter diesen Problemen leidet, wren das 1,5 Millionen Menschen in diesem Land. Sie suchen Hilfe fr Symptome wie Mdigkeit und Kopfschmerzen und werden gegen falsche Ursachen (Stress oder Depression) behandelt."

Zeitung: Morgen / 04.06.1996


DNA-Schden durch Mobilfunkstrahlung mehrfach und international nachgewiesen

Quelle: Buch von Robert C. Kane "Cellular Telephone Russian Roulette", Vantage Press New York, Kapitel 3 "Biologische Effekte durch Funkfrequenz-Strahlung"

Der Motorola-Insider Robert C. Kane, mehr als 30 Jahre in der Telekommunikationsindustrie ttig, Forscher und Produktdesign-Ingenieur, hat in einem Buch eindrucksvoll und uerst fundiert die Gesundheitsrisiken des analogen und digitalen Mobilfunks und hnlicher Funktechnologie geschildert. Alle Aussagen sind konsequent durch Quellenangaben zu entsprechenden Studien - auch der Industrie - belegt. Robert C. Kane war direkt an der Entwicklung von Mobiltelefonen, mobilen Radios und Mikrowellenkommunikations-Systemen beteiligt und auch in der Forschung zu biologischen Effekten ttig. Robert C. Kane erkrankte selbst an einem Gehirntumor und ist nun eine der Schlsselfiguren in den derzeit laufenden Milliardenprozessen gegen amerikanische Hersteller von Mobiltelefonen und Mobilfunkbetreiber.

In dem Buch beschreibt und erlutert er Hunderte von Studien ber die gesundheitlichen Folgen von Mikrowellen- und Mobilfunkstrahlung, von den 50er Jahren bis Mitte der 90er Jahre, alarmierend durch ihre Ergebnisse, namentlich DNA-Schden, Chromosomenschden, Gewebeschden, Grauer Star, Tumorbildung, Gedchtnisverlust, Abnahme der motorischen Fhigkeiten u.a. Der Autor betont im Vorwort, dass es noch viele weitere Studien gibt, die erwhnt werden knnten, er jedoch den Leser nicht mit der Flle des Materials erschlagen wolle.

Im Kapitel 3, "Biologische Effekte durch Funkfrequenz-Strahlung" nennt er eine Flle von Studien aus aller Welt, die DNA-Schden durch Mobilfunk- und Mikrowellenstrahlung mehrfach eindeutig nachgewiesen haben, wodurch sich das Krebsrisiko der exponierten Personen eindeutig, statistisch signifikant, sehr deutlich erhhe, insbesondere fr Gehirntumor. Die Studien seien mehrfach reproduziert worden, nicht nur von einem Wissenschaftler, sondern von vielen verschiedenen unabhngigen Wissenschaftlern aus aller Welt. Kane nennt hierzu jeweils Quellenangaben.

Zitate aus dem Buch:

"Gewebezerstrung im Gehirn kann vonstatten gehen, ohne den leisesten Hinweis, dass etwas geschieht. Und der Schaden kann sich wiederholen, immer und immer wieder, jedes Mal, wenn eine Exposition stattfindet."

"Ein Telefonat von 2 Minuten spiegelt sich 1 Woche lang in vernderten Gehirnstrmen des Nutzers wieder".

"Ein Handytelefonierer merkt von einem Gewebeschaden erst dann etwas, wenn die Kopfhaut, die sehr wenig Energie absorbiert, sich warm anfhlt. Da das tieferliegende Gehirngewebe jedoch nicht zur Wahrnehmung von Temperaturanstiegen ausgelegt ist, kann der Gewebeschaden zu diesem Zeitpunkt bereits massiv und irreversibel sein.".

"Wiederholte Verletzungen oder Reizungen einer bestimmten biologischen Zone, wie z.B. einer kleinen Region des Gehirns, knnen zu irreparablen Schden fhren. Durch die existierenden Energieabsorptions-Hot-Spots entsteht durch jede schdigende Exposition eine neue Gelegenheit, dass der Schaden permanent wird."

"Wir wissen heute, dass selbst eine einzige Exposition mit niedrig dosierter Funkfrequenzstrahlung zu DNA-Schden an Gehirnzellen fhrt."

Die deutschsprachige Version des Buches, das ber www.amazon.de und andere Buchhandlungen bezogen werden konnte, war von einem Tag auf den anderen aus dem Angebot verschwunden. Die englische Version kann aus Amerika ber www.amazon.com bezogen werden.


Brisante Mobilfunkstudie aus Oesterreich

Zusammengefasst durch Siegfried Zwerenz, Buergerwelle eV.

In der Urologischen Abteilung am LKH Oberwart, A- 7400 Oberwart wurde eine Studie zu GSM-Telefonen durchgefhrt. Verffentlicht: Journal fr Urologie und Urogynkologie 3/2002 M. Davoudi, C. Brssner, W. Kuber

Einleitung: Ziel der Studie ist es, den Einfluss von GSM-Mobiltelefonen und der von ihnen verursachten elektromagnetischen Wellen (EMW) auf die Spermienmotilitt (Spermienbeweglichkeit) zu untersuchen.

Methoden: 13 Mnner (29-39 Jahre) mit einem normalen Spermiogramm (nach WHO Kriterien) wurden in die Studie eingebracht. Ein erstes Spermiogramm wurde analysiert. Vor diesem durften die Mnner 5 Tage lang kein Handy tragen und/oder bentzen. Nach 4 Wochen wurde ein zweites Spermiogramm analysiert. Vor diesem wurden die Mnner angewiesen 5 Tage lang fr 6 Stunden je Tag ein GSM-Handy am Hosengrtel zu tragen und mglichst viel zu telefonieren. Anschlieend wurden die Spermiogramme statistisch ausgewertet.

Ergebnisse: Bei den Mnnern fand sich im zweiten Spermiogramm (nach den 5 Tagen mit Handy am Grtel und telefonieren) eine signifikante Reduktion der schnellbeweglichen Spermatozoen. Gleichzeitig stiegen die langsam beweglichen Spermatozoen an.

Schlussfolgerung: GSM-Mobiltelefone haben bei intensiven Gebrauch Einfluss auf die Spermienmotilitt. Bei der Beratung subfertiler Mnner (Mnner mit verringerter Fortpflanzungsfhigkeit) im Rahmen der Kinderwunschambulanz sollte dies bercksichtigt werden.

Kommentar von Sigfried Zwerenz:

Durch diese Studie wurde gezeigt, dass die Samenqualitt von Mnnern sich innerhalb von nur 5 Tagen durch Benutzung bzw. Stand-by eines Handys schon deutlich verschlechtert. Die Samenqualitt der Mnner hat sich in den letzten Jahren stark verschlechtert. Ein Grund hierfr ist eben auch die Handystrahlung. In Deutschland gibt es ber 2 Millionen Paare die ungewollt kinderlos sind. Diese Untersuchung msste sofortige Reaktionen von Krankenkassen und der Politik hervorrufen. Handys mssten sofort in allen Bussen und Bahnen, Schulen und ffentlichen Pltzen verboten werden. (Auch im Stand-by Betrieb)

Zu dem Aspekt der Unfruchtbarkeit kommt ein weiterer dazu. Auf mehreren Seminaren von rzten und Heilpraktikern zu denen ich als Referent geladen war, wurde mir berichtet, dass immer mehr auch junge Mnner Erektionsschwierigkeiten haben. Dies wird mir von immer mehr rzten und Heilpraktikern mit denen ich in Kontakt bin, besttigt. Wenn diese Mnner das Handy fr einige Wochen weggeben, bzw. nicht mehr einschalten, werden bei vielen die Errektionsschwierigkeiten geringer, bzw. verschwinden ganz.

Eine Studie von Dr. Maier, Universitt Mainz kam zum Ergebnis: Bei Bestrahlung von nur 50 Minuten und 100 nW/cm (1 mW/m, bzw. 0.6 V/m) kam es zu einem kognitiven Leistungsabfall (Verminderung der Gedchtnisleistung) durch die Einwirkung gepulster elektromagnetischer Felder.

Vor diesen Hintergrnden ist es nicht weiter von den politischen Entscheidungstrgern zu tolerieren, diese gesundheitsschdigende Technologie auf Kinder und Jugendliche loszulassen und sogar durch aggressive Werbung seitens der Betreiber den Wunsch nach Handys bei diesen Zielgruppen zu verstrken.

Bitte geben Sie diese Informationen an Schulen, Kindergrten usw. weiter, damit diese Manahmen vor Ort ergreifen knnen, solange uns der Gesetzgeber nicht schtzt.


Mobilfunk macht krank!

Das Schlimmste an der derzeitigen Mobilfunktechnologie ist bisher noch gar nicht verffentlicht worden!

Was bisher nur bekannt geworden ist, sind verschiedenen Symptome, die sich durch die Mobilfunkstrahlung relativ schnell einstellen knnen. Diese Symptome werden in der ffentlichen Diskussion jedoch bisher immer noch als relativ "harmlos" dargestellt, da sie ja auch durch viele andere Krankheiten oder Faktoren ausgelst werden knnen.

Die Wahrheit ber die derzeitige Mobilfunktechnologie mit gepulsten Hochfrequenzen ist jedoch, dass diese Strahlung alle Zellen in unserem Krper schwcht, das heit, der Zellstoffwechsel, inklusive aller Enzymaktivitten etc., wird deutlich herabgesetzt. Die Zellen funktionieren durch die Mobilfunkstrahlung nicht nur schlechter, sondern es bleiben auch mehr Stoffwechselendprodukte in den Zellen liegen. Dies betrifft natrlich auch smtliche Umweltgifte, die wir ber die Luft oder die Nahrung aufnehmen. Somit fhrt die Mobilfunkstrahlung zu einer verstrkten Verschlackung des Krpers nicht nur mit Stoffwechselendprodukten, sondern auch mit Umweltgiften. Dadurch verschlechtert sich der Zellstoffwechsel ein zweites Mal! Dies ist der Grund, warum in den letzten Jahren die Allergikerzahlen so dramatisch zugenommen haben (siehe auch den Artikel "Alle Allergien sind heilbar" unter "Artikel" in der Linkleiste am Forumkopf), immer mehr Menschen eine zunehmende Verdauungsschwche vor allem der Bauchspeicheldrse entwickeln und infolge der zunehmenden Immunschwche immer hufiger eine chronische Virusinfektion bekommen (Epstein-Baar-Virusinfektion, Zytomegalie, Herpesviren etc. - siehe den Artikel "Die chronische Epstein-Barr-Virusinfektion").

So wie die Bauchspeicheldrse unter der zunehmenden Verschlackung des Krpers leidet und ihre Funktionen nach und nach geringer werden - dies bezieht sich nicht nur auf die Enzym- sondern auch auf die Hormonproduktion, weshalb in Zukunft immer mehr Menschen auch Diabetes mellitus bekommen werden - betrifft es auch alle anderen Organe und Bereiche im Krper von Menschen (und Tieren - diese sind nmlich mittlerweile genauso betroffen!). Zuerst werden natrlich diejenigen Stellen krank, welche die genetisch bedingten Schwachstellen darstellen. Und diese sind bei jedem Menschen unterschiedlich. Menschen, die zum Beispiel eine solche Schwachstelle im Gehirn haben, bekommen dann Kopfschmerzen oder Schlafstrungen, leiden an Gedchtnisstrungen, ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom) oder Lernstrungen, entwickeln eine Epilepsie oder sogar einen Gehirntumor. Menschen die eher ein labiles Nervensystem haben, werden entweder hyperaktiv, unruhig und nervs oder auch depressiv (Reizung des Nervus sympathicus) oder werden mde bis antriebslos (Reizung des Nervus vagus). Eine erhhte Elektrosensibilitt kann ebenfalls die Folge sein.

Eines der am meisten betroffenen Organe ist die Schilddrse. Nach neuesten Studien ist die Schilddrse bereits bei ber zwei Drittel aller Erwachsenen in Deutschland erkrankt - mit stark steigender Tendenz. Dies knnen wir in der Praxis absolut besttigen! Betroffen ist die Schilddrse hierbei von allen Erkrankungsformen: ber- und Unterfunktion, gut- und bsartigen Tumoren bzw. Knoten, Zysten bis hin zu Autoimmunprozessen (Hashimoto-Thyreoiditis). Die Ursache dafr ist, dass die Schilddrse eines der Organe ist, die aufgrund ihres Filtergewebes viele Umweltgifte aus dem Blut abfangen und einlagern kann. Infolge der Mobilfunkbestrahlung lassen auch ihre Zellfunktionen nach und die abgelagerten Fremdstoffe bleiben vermehrt liegen - die Schilddrse erkrankt!

Damit jedoch noch nicht genug: Primr werden durch die Mobilfunkstrahlung in erster Linie alle besonders sensiblen Organe und Zellen des Krpers geschwcht. Dazu gehren vor allem smtliche Drsen. Zwei habe ich ja schon erwhnt, die Bauchspeicheldrse und die Schilddrse. Aber auch die Thymusdrse, Hirnanhangdrse (Hypophyse) und Zirbeldrse (Epiphyse) werden durch diese Strahlung stark geschwcht. Die Folgen sind sehr weitreichend und reichen von einem allgemein geschwchten Hormonsystem ber ein geschwchtes Immunsystem bis hin zu immer hufiger vorkommenden Tumorformen zum Beispiel an der Hypophyse.

Dass in einem verschlackten und geschwchten Krper leichter Krebs entsteht, ist leicht nachzuvollziehen. Mehr brauche ich dazu nicht zu sagen!

Aber auch die zunehmende Zeugungsunfhigkeit von Mnnern und Unfruchtbarkeit von Frauen wird durch diese Strahlung negativ beeinflusst.

Sie knnen nun verstehen, dass es im Prinzip keine Erkrankung gibt, die nicht durch die Mobilfunkstrahlung verursacht oder verstrkt werden kann.

Wie sich das Ganze schon heute und vor allem in der nahen Zukunft auswirkt bzw. auswirken wird, ist in unserer Praxis schon seit einigen Jahren deutlich zu erkennen: Eine Flut von Krankheiten und Beschwerden, fr die die Schulmedizin keine befriedigende Antwort mehr hat. Denn die Entgiftung des Krpers von schdlichen Substanzen und die Regeneration von geschwchten Organfunktionen gehrten ja noch nie zu ihren Leistungen.

Aus diesem Grund ist es besonders heute so wichtig, dem Krper viel Lebensenergie zum Beispiel mit einer mglichst gesunden Ernhrungsweise zuzufhren und den Krper regelmig zu entgiften. Wer zu spt damit anfngt, wird umso mehr mit den bereits abgelagerten Giften und Stoffwechselendprodukten zu kmpfen haben. Auerdem ist der Heilungsweg fr einen bereits stark entgleisten Organismus deutlich lnger als fr einen noch einigermaen gesunden Krper.

Ich habe diesen Beitrag nicht geschrieben, um die Hoffnungslosen noch hoffnungsloser zu machen, sondern um aufzuklren. Es hat einfach keinen Sinn mehr, den Kopf vor der Wahrheit in den Sand zu stecken und zu hoffen, dass der Sandsturm bald vorber ist. Wenn wir nicht dafr sogen, dass der Sturm durch schneres Wetter ersetzt wird, dann wird aus dem Sturm bald ein Orkan werden. Diesbezglich ist es fr mich einfach unverstndlich, warum ein Groteil unserer Patienten immer noch Handys besitzt oder schnurlose Heimtelefone benutzt. Diese Technologie macht krank und msste von allen verantwortungsbewussten Menschen zu hundertprozent boykottiert werden! Mehr fllt mir dazu einfach nicht ein!!!

von Henning Mller-Burzler, Heilpraktiker


FREIBURGER APPELL (9.10.2002)

Aus groer Sorge um die Gesundheit unserer Mitmenschen wenden wir uns als niedergelassene rztinnen und rzte aller Fachrichtungen speziell der Umweltmedizin, an die rzteschaft, an Verantwortliche in Gesundheitswesen und Politik sowie an die ffentlichkeit.

Wir beobachten in den letzten Jahren bei unseren PatientInnen einen dramatischen Anstieg schwerer und chronischer Erkrankungen, insbesondere

  • Lern-, Konzentrations- und Verhaltensstrungen bei Kindern (z.B. Hyperaktivitt)
  • Blutdruckentgleisungen, die medikaments immer schwerer zu beeinflussen sind
  • Herzrhythmusstrungen
  • Herzinfarkte und Schlaganflle immer jngerer Menschen
  • hirndegenerative Erkrankungen (z.B. Morbus Alzheimer) und Epilepsie
  • Krebserkrankungen wie Leukmie und Hirntumore

Wir beobachten auerdem ein immer zahlreicheres Auftreten von unterschiedlichen, oft bei Patienten als psychosomatisch fehlgedeuteten Strungen wie

  • Kopfschmerzen und Migrne
  • chronische Erschpfung
  • innere Unruhe
  • Schlaflosigkeit und Tagesmdigkeit
  • Ohrgerusche
  • Infektanflligkeiz
  • Nerven- und Weichtelschmerzen, die mit blichen Ursachen nicht erklrlich sind

um nur die aufflligsten Symptome zu nennen.

Da uns Wohnumfeld und Gewohnheiten unserer Patienten in der Regel bekannt sind, sehen wir, speziell nach gezielter Befragung, immer hufiger einen deutlichen zeitlichen und rumlichen Zusammenhang zwischen dem Auftreten dieser Erkrankungen und dem Beginn einer Funkbelastung z.B. in Form einer

  • Installation einer Mobilfunkanlage im nheren Umkreis der Patienten
  • Intensiven Handynutzung
  • Anschaffung eines DECT - Schnurlos - Telefones im eigenen Haus oder in der Nachbarschaft

Wir knnen nicht mehr an ein rein zuflliges Zusammentreffen glauben, denn:

zu oft beobachten wir eine auffllige Hufung bestimmter Krankheiten in entsprechend funkbelasteten Gebieten oder Wohneinheiten,

zu oft bessert sich die Krankheit oder verschwinden monate- bis jahrelange Beschwerden in relativ kurzer Zeit nach Reduzierung oder Eliminierung einer Funkbelastung im direkten Umfeld des Patienten,

zu oft besttigen zudem baubiologische Messungen auergewhnlicher elektromagnetischer Funkintensitten vor Ort unsere Beobachtungen.

Aufgrund unserer tglichen Erfahrungen halten wir die 1992 eingefhrte und inzwischen flchendeckende Mobilfunktechnologie und die seit 1995 kuflichen Schnurlostelefone nach DECT-Standard fr einen der wesentlichen Auslser dieser fatalen Entwicklung! Diesen gepulsten Mikrowellen kann sich niemand mehr ganz entziehen. Sie verstrken das Risiko bereits bestehender chemischer und physikalischer Umwelteinwirkungen, belasten zustzlich die Immunabwehr und knnen die bisher noch ausgleichenden Gegenregulationsmechanismen zum Erliegen bringen. Gefhrdet sind besonders Schwangere, Kinder, Heranwachsende, alte und kranke Menschen.
Unsere therapeutischen Bemhungen um die Wiederherstellung der Gesundheit bleiben immer hufiger ohne Erfolg. Denn das ungehinderte Eindringen der Dauerstrahlung in Wohn- und Arbeitsbereiche, speziell in Kinder- und Schlafzimmer, die wir als uerst wichtige Orte der Entspannung, Regeneration und Heilung ansehen, verursacht pausenlosen Stre und verhindert eine grundlegende Erholung des Kranken.

Angesichts dieser beunruhigenden Entwicklung sehen wir uns verpflichtet, unsere Beobachtungen der ffentlichkeit mitzuteilen, insbesondere nachdem wir hrten, da deutsche Gerichte eine Gefhrdung durch Mobilfunk als rein hypothetisch betrachten (siehe Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Mannheim vom Frhjahr 2002).

Was wir in unserem Praxisalltag erleben ist alles andere als hypothetisch! Wir sehen die steigende Anzahl chronisch Kranker auch als Folge einer unverantwortlichen Grenzwertpolitik, die, anstatt den Schutz der Bevlkerung vor den Kurz- und besonders Langzeitauswirkungen der Mobilfunkstrahlen zum Handlungsmastab zu nehmen, sich dem Diktat einer lngst hinreichend als gefhrlich erkannten Technologie unterwirft. Es ist fr uns der Beginn einer sehr ernst zu nehmenden Entwicklung, durch welche die Gesundheit vieler Menschen bedroht wird.
Wir lassen uns nicht lnger vertrsten auf weitere, irreale Forschungsergebnisse, die erfahrungsgem oftmals von der Industrie beeinflut werden, whrend beweiskrftige Untersuchungen ignoriert werden.
Wir halten es fr dringend erforderlich, jetzt zu handeln!

Als rztInnen sind wir vor allem Anwlte unserer PatientInnen. Im Interesse aller Betroffener, deren Grundrecht auf Leben und krperliche Unversehrtheit derzeit aufs Spiel gesetzt wird, appellieren wir an die Verantwortlichen in Politik und Gesundheitswesen. Untersttzen Sie mit Ihrem ganzen Einflu unsere Forderungen:

neue gesundheitsvertrgliche Kommunikationstechniken mit interessenunabhngiger Abwgung der Risiken speziell vor deren Einfhrung

und als Sofortmanahmen und bergangsregelung

Massive Reduzierung der Grenzwerte, Sendeleistungen und Funkbelastungen auf ein biologisch vertretbares Ma speziell in Schlaf- und Regenerationsbereichen

Kein weiterer Ausbau der Mobilfunktechnologie, damit die Strahlungsbelastung nicht noch um ein Vielfaches zunimmt

Mitspracherecht der Bevlkerung und der Gemeinden bei der Standortplanung der Antennen, was fr eine Demokratie selbstverstndlich sein sollte

Aufklrung der Bevlkerung und speziell der Handynutzer ber die Gesundheitsrisiken elektromagnetischer Felder und somit bewussterer Umgang, Handyverbot fr Kinder und Nutzungseinschrnkung fr Jugendliche

Verbot der Handybenutzung in Schulen, Krankenhusern, Altenheimen, Veranstaltungssttten ffentlichen Gebuden und Verkehrsmitteln analog dem Rauchverbot

Handy- und Mobilfunkfreie Zonen analog autofreien Bereichen

berarbeitung des DECT-Standards fr Schnurlos-Telefone mit dem Ziel, die Strahlungsintensitt zu reduzieren und auf die tatschliche Nutzungszeit zu begrenzen sowie die biologisch kritische Pulsung zu vermeiden

Industrie-unabhngige Forschung endlich unter Einbeziehung der reichlich vorhandenen kritischen Forschungsergebnisse und unserer rztlichen Beobachtungen

Die Erstunterzeichner

Dr. med. Thomas Allgaier, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Heitersheim
Dr. med. Christine Aschermann, Nervenrztin, Psychotherapie, Leutkirch
Dr. med. Waltraud Br, Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Umweltmedizin, Wiesloch
Dr. med. Wolf Bergmann, Allgemeinmedizin, Homopathie, Freiburg
Dr. med. H. Bernhardt, Kinderheilkunde, Schauenburg
Dr. med. Klaus Bogner, Allgemeinmedizin, Friedrichshafen
Dr. Karl Braun von Gladi, Allgemeinmedizin, Ganzheitsmedizin, Teufen
Hans Brggen, Internist, Lungen- und Bronchialheilkunde, Umweltmedizin, Allergologie, Deggendorf
Dr. med. Christa-Johanna Bub-Jachens, Allgemeinrztin, Naturheilverfahren, Stiefenhofen
Dr. med. Arndt Dohmen, Innere Medizin, Bad Sckingen
Barbara Dohmen, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Bad Sckingen
Verena Ehret, rztin, Ktzting
Dr. med. Joachim Engels, Innere Medizin, Homopathie, Freiburg
Karl-Rainer Fabig, Praktischer Arzt
Dr. med. Gerhilde Gabriel, rztin, Mnchen
Dr. med. Karl Geck, Psychotherapie, Murg
Dr. med. Jan Gerhard, Kinderheilkunde, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Ahrensburg
Dr. med. Peter Germann, Arzt, Umweltmedizin, Homopathie, Worms
Dr. med. Gertrud Grnenthal, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Bann
Dr. med. Michael Gllich, Arzt, Schopfheim
Julia Gnter, Psychotherapie, Korbach
Dr. med. Wolfgang Haas, Innere Medizin, Dreieich
Dr. med. Karl Haberstig, Allgemeinmedizin, Psychotherapie, Psychosomatik, Inner-Urberg
Prof. Dr. med. Karl Hecht, Spezialist fr Stre-, Schlaf-, Chrono- und Raumfahrtmedizin, Berlin
Dr. med. Bettina Hvels, Allgemeinmedizin, Lrrach
Walter Hofmann, Psychotherapie, Singen
Dr. med. Elisabeth Hppel, Naturheilverfahren, Orthopdie, Dorfen
Dr. med. Rolf Janzen, Kinderheilkunde, Waldshut-Tiengen
Dr. med. Peter Jaenecke , Zahnarzt, Ulm
Beate Justi, Psychiatrie, Psychotherapie, Hannover
Michaela Kammerer, rztin, Murg
Karl Kienle, Praktischer Arzt, Homopathie, Chirotherapie, Naturheilverfahren, Schongau
Dr. med. Monika Kuny, Psychotherapie, Grnwald
Dr. med. Michael Lefknecht, Allgemeinmedizin , Umweltmedizin, Duisburg
Dr. med. Volker zur Linden, Innere Medizin, Bajamar
Dr. med. Martin Lion, Arzt, Homopathie, Ulm
Dr. med. Dagmar Marten, rztin, Ochsenfurt
Dr. Rudolf Meierhfer, Zahnarzt, Rom
Dr. med. Rudolf Mraz, Psychotherapie, Naturheilverfahren, Stiefenhofen
Dr. med. Otto Pusch, Nuklearmedizin, Bad Wildlingen
Dr. med. Josef Rabenbauer, Psychotherapie, Freiburg
Elisabeth Radioff-Geck, rztin, Psychotherapie, Homopathie, Murg
Dr. med. Anton Radlspeck, Praktischer Arzt, Naturheilverfahren, Aholming
Barbara Rautenberg, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Ktzting
Dr. med. Christof Rautenberg, Internist, Ktzting
Dr. med. Hans-Dieter Reimus, Zahnarzt, Oldenburg
Dr. med. Ursula Reinhardt, Allgemeinmedizin, Bruchkbel
Dr. med. Dietrich Reinhardt, Innere Medizin, Bruchkbel
Dr. med. Andreas Roche, Allgemeinmedizin, Kaiserslautern
Dr. med. Bernd Salfner, Kinderheilkunde, Allergologie, Waldshut-Tiengen

Bis zum 4.11.2002 hatten schon weit mehr als 140 rzte unterschrieben. Aus Platzgrnden beende ich hier die Liste.


Wer ist die Brgerwelle e.V?  (Stand: 19.10.2002) 

Die Brgerwelle e.V. ist der Dachverband der Brger und Initiativen zum Schutz vor Elektrosmog. Sie ist ein eingetragener Verein mit finanzbehrdlicher Anerkennung der Gemeinntzigkeit.

Die Brgerwelle betreut ber 1500 Initiativen allein in Deutschland, aber auch sehr viele in sterreich, Schweiz, Benelux und Italien. Die Brgerwelle ist selbstlos ttig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Sprecher des Vorstands ist Siegfried Zwerenz (staatlich bergeprfter Heilpraktiker und Baubiologe). Aufgrund seiner Fachkompetenz und Sachlichkeit wurde er als Sachverstndiger geladen z.B. von Brgermeistern, Gemeinderten, Landtagen, dem Bundestag, der evangelischen Akademie in Loccum, des Gesundheitsministeriums Bayern (Verbraucherschutzgutachten, alle 18 Planzellen), Landkreistag Mecklenburg-Vorpommern, Umweltministerium Nordrhein-Westfalen, der Akademie der Schsischen Landesstiftung Natur und Umwelt und des schsischen Staatsministeriums fr Natur und Umwelt, der Landesregierung der Steiermark usw.

Durch umfassendes Wissen in Biologie und Medizin, in Physik und Betreiber-Technik sowie in Wirtschaftspolitik und -recht, ist es unseren Referenten mglich, in krzester Zeit selbst Professoren von Unis zu widerlegen, die betreiberfreundlich z.B. mit falschen Gutachten, die viel zu wenig Strahlenbelastung vorgeben, aufwarten (nhere Infos hierzu im Internet). Da die Betreiber keine sachlichen Argumente gegen die Fakten der Brgerwelle haben, versuchen sie oft ber andere zielfhrende Manahmen, wie z.B. Diffamierungen und falsche Unterstellungen, die Referenten der Brgerwelle oder die Brgerwelle insgesamt auszugrenzen, um keine ernstzunehmenden Probleme bei den geplanten Standorten zu bekommen (siehe Internet). So versuchen die Betreiber sich oft der Sachkompetenz der Brgerwelle nicht stellen zu mssen, indem sie bei Vorbereitungen zu Veranstaltungen Pro/Contra Mobilfunk, nicht-ffentlichen runden Tischen oder Sachverstndigen-Anhrungen sagen, sie treten nicht mit der Brgerwelle auf. Verstndlich: st die Brgerwelle bei solchen Gesprchen oder Veranstaltungen dabei, kommt es i.d.R. zu anderen Konsequenzen als ohne! Bereits in 1999 wurden mit Untersttzung der Brgerwelle mehr als 200 Sendeanlagen, in 2000 mehr als 300 und in 2001 mehr als 600 verhindert, selbst 50 Meter hohe bereits genehmigte Masten. Auch muten bereits bestehende Sendeanlagen abgebaut werden.

Fazit:

Lassen Sie sich nicht von den Betreibern vorschreiben,
wer die Interessen der Brger vertritt!

Brgerwelle e.V.,  Lindenweg 10, D 95643 Tirschenreuth

Tel. 09631-795736 / Fax  -795734  /  pr@buergerwelle.de  /  http://www.buergerwelle.de



 

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